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SOJOURN - Bilder von Claus BrunsmannVernissage am 05. Mai 2019 von 19:00 - 23:00 Uhr

SOJOURN - Bilder von Claus Brunsmann Vernissage am 05. Mai 2019 von 19:00 - 23:00 Uhr

SOJOURN - Bilder von Claus Brunsmann

Vernissage am 05. Mai 2019 von 19:00 - 23:00 Uhr

 im artloft.berlin (Hof 3), Gerichtstraße 23, 13347 Berlin.

 

Auch im Rahmen der Vernissage wird um 20.30 Uhr live ein Konzert von Benedikt Bindewald, (Geige) und Ole Brolin, (Electronica) gespielt.

 

Ausstellungsdauer: 06. Mai – 28. Juni 2019

Besichtigung nach telefonischer Terminvereinbarung unter +49 (0)30 985 388 77

 

Ausstellungsort:

artloft.berlin, Gerichtstraße 23 (Hof 3), 13347 Berlin

 

Mit der Ausstellung SOJOURN präsentiert das artloft.berlin die siebte Ausstellung in einer von Tanya Berlinski kuratierten Serie.

Mit freundlicher Unterstützung durch Time Equities Inc. und artloft.berlin.

 

Pressekontakt: Haverbeck PR, Kommunikation für gesellschaftliche Themen, Janka Haverbeck,

Tel.: +49 (0) 173 207 34 91,

 

artloft.berlin

Markus Kniepkamp, Tel.: +49 (0) 30 985 388 77, , www.artloft.berlin
 

Claus Brunsmann, geboren in Ahaus, Nordrhein-Westfalen. Studium der freien Kunst, (Malerei), an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Markus Lüpertz, Prof. Gotthard Graubner und Prof. Jannis Kounellis (1989-1996); Meisterschüler bei Jannis Kounellis (1996). Seine Bilder wurden in zahlreichen Ausstellungen in Europa, den USA und in China gezeigt und befinden sich in privaten und institutionellen Sammlungen. Claus Brunsmann lebt und arbeitet in Berlin. www.clausbrunsmann.de

 

artloft.berlin ist eine in 2013 gegründete Kooperation der Betreiber Markus Kniepkamp und Denise Groß. Die Ausstellungsräume befinden sich in einem historischen Industriegebäude in Berlin-Wedding, dass von Besuchern immer wieder als das Gebäude mit dem temperamentvollen Berliner Charakter beschrieben wird. Die verschiedenen Lofts, im urbanen Industriestyle eingerichtet, bieten einen kulturellen Veranstaltungsort, Programmhaus und Eventlocation. Sowohl bildende, darstellende und multimediale Kunst, Live-Konzerte von Klassik/Jazz bis experimentelle Musik, als auch kulinarische Events und Workshops/Tagungen finden hier außergewöhnliche Entfaltungsmöglichkeiten. www.artloft.berlin

 

Time Equities Inc. (TEI) verpflichtet sich, mit seinen Immobilien das Art-in-Buildings-Programm zu bereichern. Ein innovativer Ansatz, der zeitgenössische Kunst von aufstrebenden und mittelständischen Künstlern zu nicht traditionellen Ausstellungsräumen im Interesse der Förderung bringt. Künstler erweitern das Publikum für die Kunst und schaffen ein interessanteres Umfeld für Gebäudenutzer, Bewohner und deren Besucher. Gegründet 1966, ist die privat gehaltene Time Equities Inc. seit mehr als 50 Jahren im Immobilien-, Entwicklungs-, Vermögens- und Immobilienmanagement tätig.

ClaudiaSchmackeArtloft_Proof7_nobleed_nomarks[2]

CURRENT - Videoarbeiten und Installation ‚Spin II’ von Claudia Schmacke Vernissage am 02. März 2019 von 19:00 - 23:00 Uhr im artloft.berlin

Berlin, Februar 2019 – Claudia Schmacke ist im stetigen Dialog mit dem Element Wasser und nutzt es
als künstlerisches Mittel in seiner ganz eigenen komplexen Dimension. Im Mittelpunkt von Schmackes
künstlerischen Aspekten steht die Spannung zwischen Stillstand und Transformation. Ihre Arbeiten
zeigen Flüchtigkeit, Trägheit und Vergänglichkeit in Übergangszuständen, die Formen hervorbringen und
in sich verändern. Ihr Fokus liegt auf dem Vergänglichen und dem Bestehenden, während sie die
Gegensätze von Form und Formlosigkeit, Bewegung und Stille, Präsenz und Abwesenheit erforscht. „In
meinen Arbeiten ist Wasser zuerst einmal bildhauerisches Material und künstlerisches Medium, es
evoziert Themen gesellschaftlicher Relevanz und dient mir als Metapher in Fragen künstlerischer
Ästhetik und Methodik“, sagt Schmacke über ihren Ansatz.

Die Installation ‚Spin II‘ wurde von Schmacke für den Pulverturm des Nischni Nowgoroder Kremls in
Russland während einer Artist-in-Residency entwickelt. Die Installation umfasst drei Teile und inszeniert
das Tropfen einer silbrig schimmernden Flüssigkeit in Nahaufnahme. Schimmernde Oberflächen
erscheinen als blinder Spiegel, Licht verleiht Glanz, doch die Oberfläche verweigert das Spiegelbild und
erscheint als blinder Fleck, der sich jeder Reflexion verweigert.

Die Videoarbeit ‚Dark Matters‘ ist eine organische Abfolge von düsteren Formen, die von elementaren
und natürlichen Kräften geprägt sind. Das Video zeigt Aggregatzustände in einem langen Tanz, der durch
das Zusammenspiel von Flüssigkeiten, Feststoffen und Gasen entsteht, die die ‚La Brea Tar Pits‘ in Los
Angeles formen.

In ähnlicher Weise präsentiert die Videoinstallation ‚Umbilicus’ unerwartete Erscheinungen, die beim
Abfließen des Wassers aus einem öffentlichen Brunnen in Rom auftreten. Der Brunnen, ein banales
öffentliches Element, das für die Bürger selbstverständlich ist, wird in Schmackes Video in einen Strom
von fast übernatürlichen Kräften umgewandelt. Daraus entstehen organische oder scheinbar elektrische
Erscheinungsformen, die die angenommene Realität umkehren und verwandeln.

Wie eine Feldforscherin legt Claudia Schmacke präzise Beobachtungen vor, die den Betrachter einladen,
Zeit und Aufmerksamkeit auf die Entwicklung der Form zu verwenden.

Claudia Schmacke, 1963 in Witten, Deutschland geboren, arbeitet schwerpunktmäßig im Bereich
Skulptur, Installation und Neuen Medien. Sie studierte an der Gesamthochschule Kassel, der Gerrit
Rietvelt Academie und der Kunstakademie Düsseldorf. 1991 Ernennung zur Meisterschülerin von
Professor Fritz Schwegler. Schmacke hat sowohl in Einzel- als auch in Gruppenausstellungen im In- und
Ausland intensiv mitgewirkt und ihre Arbeiten sind mit zahlreichen nationalen und internationalen
Stipendien und Preisen ausgezeichnet worden. Seit 1994 ist Claudia Schmacke Dozentin an der
Kunstakademie Düsseldorf. www.schmacke.net

Im Rahmen der Vernissage wird um 21 Uhr live die Klangfarbeninstallation „H2O Suite No.1“
komponiert und gespielt von Markus Kniepkamp & Ole Brolin in der Instrumentierung Flügel,
Electronica und Streicherensemble.

Die Installation ‚Spinn II‘ wird nur am Eröffnungsabend der Vernissage zu sehen sein.

Ausstellungsdauer: 02. März – 29. April 2019
Besichtigung nach telefonischer Terminvereinbarung unter +49 (0)30 985 388 77

Ausstellungsort:
artloft.berlin, Gerichtstraße 23 (Hof 3), 13347 Berlin
Mit der Ausstellung „Current“ präsentiert das artloft.berlin die sechste Ausstellung in einer von Tanya Berlinski kuratierten Serie.

Mit freundlicher Unterstützung durch Time Equities Inc. und artloft.berlin.

 

artloft.berlin ist eine in 2013 gegründete Kooperation der Betreiber Markus Kniepkamp und Denise Groß. Die Ausstellungsräume befinden sich in einem historischen Industriegebäude in Berlin-Wedding, das von Besuchern immer wieder als das Gebäude mit dem temperamentvollen Berliner Charakter beschrieben wird. Die verschiedenen Lofts, im urbanen Industriestyle eingerichtet, bieten einen kulturellen Veranstaltungsort, Programmhaus und Eventlocation. Sowohl bildende, darstellende und multimediale Kunst, Live-Konzerte von Klassik/Jazz bis experimentelle Musik, als auch kulinarische Events und Workshops/Tagungen finden hier außergewöhnliche Entfaltungsmöglichkeiten. www.artloft.berlin

THE-MINUTE-BEFORE-–-DIE-MINUTE-ZUVOR

THE MINUTE BEFORE – DIE MINUTE ZUVOR - 9. Oktober bis 9. November 2018

THE MINUTE BEFORE – DIE MINUTE ZUVOR

Zeichnungen, Gemälde und Klanginstallationen von Wojtek Lazarczyk

 

Berlin, 10. September 2018 - In der Ausstellung „DIE MINUTE DAVOR" zeigt Wojtek Lazarczyk den Zusammenhang und die Beziehung zwischen Klang und Bild, sowie den Einfluss des Gehörs auf unsere visuelle Wahrnehmung.

Als Künstler ist er schon lange von der Idee besessen, dass der Betrachter ohne die Präsenz von Zeichen oder Markierungen einen Sinn findet. In seinem in den letzten 10 Jahren entwickelten Arbeitszyklus geht es um die Befreiung von hartnäckiger Materialität und Konvention. Seine Bilder verlangen vom Betrachter einen besonderen Fokus auf die Materialität der Farbe, ihre Dichte und Intensität.

Für Lazarczyk wird die Arbeit zu einem Konzept, das die Form eines Gemäldes annehmen könnte, welches in einen Raum oder Architektur übergeht. Die Reduktion als Leitfaden des Werkes existiert nicht nur auf formaler Ebene, sondern idealerweise auch in den vorgeschlagenen gegenständlichen Inhalten der entstandenen Gemälde. Lazarczyk sagt: "Lange Zeit war ich von unserer Fähigkeit überzeugt, das Gemälde außerhalb seiner Materialität zu erleben. Farbe wird in meiner Malerei selbst zur Form, sie übernimmt ihre Funktionen.“

The minute before - Die Minute davor umfasst Zeichnungen und Gemälde, sowie Klanginstallationen.

Vernissage am 9. Oktober von 19:00 - 23:00 Uhr

 21 Uhr Live Musik mit dem Pianisten Dario Lessing

im artloft.berlin (Hof 3), Gerichtstraße 23, 13347 Berlin.

 

Ausstellungsbesichtigung: 9. Oktober bis 9. November 2018

Besichtigung nach Terminvereinbarung telefonisch unter +49 (0)30 985 388 77 

Ausstellungsort:

artloft.berlin, Gerichtstraße 23 (Hof 3), 13347 Berlin

"THE MINUTE BEFORE – DIE MINUTE ZUVOR" ist diefünfte Ausstellung einer neuen Serie von Ausstellungen in der Gerichtstraße 23 in Berlin.

Das historische Industriegebäude besitzt einen dynamisch multikulturellen Organismus, der von Besuchern aus verschiedensten Ecken dieser Welt als das ‘Gebäude mit dem temperamentvollen Berliner Charakter’ beschrieben wird. G.23 - Seine Präsenz als Werksatt kreativen Schaffens und Impulses wird durch unterschiedlichste Aktivitäten und Initiativen täglich gelebt und generiert.

Kuration: Tanya Berlinski. 
Mit freundlicher Unterstützung durch Time Equities Inc. und artloft.berlin.

 

 

 

Two_Sides_of_Panke–30.05.2018–30.09.2018

Two Sides of Panke - 30.05.2018 - 30.09.2018

Two Sides of Panke

(Photo by Elisa Quarsell)

paintings by

Thomas Bo Henriksson, Maria Marshall, Ozren Olbina, Gesine Blanke, Timo Trux

With G23, artloft berlin presents the fourth in a series of exhibitions curated by Tanya Berlinski.

We’re looking forward to your visit to the vernissage on 30 May,19:00 – 22:00 at artloft berlin (Hof 3), Gerichtstrasse 23, 13347 Berlin.

 

The five artists represented in G23 each contribute a specific tangent to the body of work that explores crucial boundaries within painting. As a group, they hail from different countries and began their artistic careers in varied disciplines, but together, their paintings share a fascination for questions of perceptual limitation, transmogrification, andsubversion.

Thomas Bo Henriksson’s paintings focus on the point where the known falls away into the unknown. His works set the tone both stylistically and thematically for the other works in G23, which likewise walk the boundaries between order and chaos, the familiar and the enigmatic.

OzrenOlbina’spacked, frenetic canvases question the discipline of painting itself.  Olbina ventures to ask how much a painting can contain, while Maria Marshall seeks an inverse dynamic in order to court the silence beyond crescendo. GesineBlanke finds a tender approach to the structural. Rounding out the group, TimoTrux introduces his work boldly.

 

Thomas Bo Henriksson was born 1964 in Stockholm, Sweden, where he also studied painting at the Royal College of Arts. After living and working in New York, he moved to Berlin in 2000. Henriksson’s paintings evoke the idea of the event horizon beyond which all else is unknown. They set the tone both stylistically and thematically for the other works in this show, which share explorations of the boundaries between order and chaos, the familiar and the enigmatic.

Although British artist Maria Marshall is best known for her unsettling, often-controversial videos, her interrogation of existing structures also extends into painting. For Marshall, paintings serve as active meditations: “Thought paints the noise around the mind,” she says of the series, “Stille.”

Ozren Olbina was born 1981 in the former Yugoslavia. He studied painting at the Ontario College of Art & Design and lived for a time in Berlin.His visceral, confrontational style delves into the limits and the possibilities of the medium.He now lives in Toronto, Canada.

Gesine Blanke began with a career in film and is self-taught as a painter. Her work emerges through experiments with transforming spatial boundaries and attempts to bring the unseen to light. She lives and works in Berlin.

Timo Trux was born 1994 in Ingolstadt, Germany and currently lives in Berlin. This show marks his debut as an artist working in the lineage of interrogative painting.

 

G23 is the fourth in a series of exhibitions at Gerichtstrasse 23, a building that has become a dynamic multicultural organism, described by visitors from many corners of the world as an“edifice with an open free-spirited Berlin character.” G.23 is composed of layers of continuously developing creative activities, exploring new initiatives across various disciplines.

With friendly support from

Two Sides of Panke Vernissage

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LAURA BRUCE – „SOUNDS THAT CLOUDS MAKE“ 19.04. - 22.05.2018

Die von Tanya Belinski kuratierte Ausstellung „SOUNDS THAT CLOUDS MAKE“  zeigt und führt Werke der zeitgenössischen Künstlerin LAURA BRUCE im artloft.berlin auf. Die Vernissage findet am 18.04.2018 statt.

In complex and varied work largely accomplished over the past 20 years while she has lived as an American in Berlin, Laura Bruce has explored and excelled at paintings, sculptures, videos and performances. Over the past several years large black and white graphite drawings on paper have also become an important part of her oeuvre.

While accomplished in different mediums and painstakingly made, Bruce’s works function as transportive forces, conjuring mo- ments of revelation and surprise when one’s whole orientation is suddenly altered, challenged, and intensified.

Her drawing and sound installation Goodbye is Half the Words You Know (2008-2012) consists of ten portraits of esteemed coun- try singers coupled with Dangerpony songs (which you hear on headphones), with Bruce singing lead. You see a portrait of Dolly Parton, with cascading hair, penetrating eyes, and a wide smile, while you listen to an amazing, especially haunting and plaintive, version of Parton’s famous song “Jolene”. You are riveted by Bruce’s portrait of a stern George Jones while you listen to a searing rendition of his song “A Good Year for the Roses”, with Bruce’s voice shifting from solemn speech to caterwauling ferocity. Each song is a radical reinvention of a classic, while the installation, akin to listening booths in a library, invites an intimate absorption with both songs and drawings.

Excerpt from text by Gregory Volk, Backyard Spectacular (Reprise)

Kuration: Tanya Berlinski. 
Mit freundlicher Unterstützung durch Time Equities Inc. und artloft.berlin.

Austellungseröffnung mit Empfang: 18. April 2018, 19:00-22:00 Uhr im artloft.berlin. The artist is present.

Ausstellungsort: artloft.berlin, Gerichtstraße 23 (Hof 3), 13347 Berlin, Tel.: 030 98 53 88 77
Ausstellungsbesichtigung: Nach Terminvereinbarung in der Zeit vom 19. April – 22. Mai 2018

Pressekontakt:
Haverbeck PR
Janka Haverbeck
Schröderstr. 6
10115 Berlin
Mobil: +49 (0) 173 207 34 91

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MIMMO CATANIA - "ODD ONE OUT" 15.06.2017

Die von Tanya Belinski kuratierte Ausstellung "ODD ONE OUT"  zeigt Werke des zeitgenössischen Künstlers Mimmo Catania im artloft.berlin.

„Es ist die merkwürdige Dichotomie aller Berliner Nächte: Je düsterer es wird, desto lauter und klarer brechen die Geheimnisse hervor; im grellen Licht werden alle ganz verschämt und leise.
Der Italiener Mimmo Catania, der seit fast 30 Jahren in Berlin lebt, macht den Gegensatz zum Leitmotiv, seine Zweifel, seinen gesellschaftskritischen Standpunkt. Als Maler hat er sich einem Meta-Realismus verschrieben, der sich abhebt von den zahlreichen Salon-Bolschewisten, die die städtische Subkultur bevölkern.

Kunst zu machen, womöglich nur noch um ihrer selbst willen, das scheint heute nicht mehr genug zu sein. Angesichts der vielfältigen ökologischen, sozialen und ökonomischen Krisen werden die Stimmen, die der Kunst Verantwortung zuweisen, immer lauter. Die klassische Idee der Malerei, eine Form zu (er)finden und diese dann jahrelang zu variieren, entspricht nicht Catanias Naturell. Auch Beschreibungen der Gesellschaft, die ja doch nur Selbstbeschreibungen sind, denn jede Beschreibung der Gesellschaft findet in der Gesellschaft statt, sind nicht seine Sache. Die Beschreibung, die ja immer das Beschriebene mitvollziehen muss (und damit in eine merkwürdige Paradoxie gerät), langweilt ihn. Catania ist vielmehr ein Maler, der an einem Humanismus aus kritischer Denkungsart festhält, weil er ungestillte Erwartungen an die demokratische Selbstregulierung der Gesellschaft hat.
Gerade wegen seiner Enttäuschung, dass manche Verheißungen immerwährender Prosperität, linearer Steuerungskapazität und der Versöhnung mit kultureller Pluralität sich in der Spätmoderne nicht erfüllt haben, hofft er auf Veränderungen”; Christoph Tannert, aus dem Katalog: Christoph Tannert, Mimmo Catania, ODD ONE OUT, Verlag für zeitgenössische Kunst und Theorie, Berlin 2017, ISBN: 978-3-944295-19-0)

 

Mimmo Catania, lebt und arbeitet seit 1984 in Berlin. Er studierte von 1980- 1984 Malerei an der Accademia di Belle Arti Urbino. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland begleiten seine künstlerische Tätigkeit. In den letzten drei Jahrzehnten arbeitet er an einer Synthese aus Umweltstrategien und an dem Schaffen einer Figur, die Catania als „Meta-Realistische Gemälde“ bezeichnet.

Auszug Einzelausstellungen:
Catcher in the Act, Tallina Kunstihoone, Tallinn; Out of Order, Unit One Gallery, Beijing; The Perfect Fake, Epicentro Art, Berlin; Storm, Torrance Art Museum, Torrance; Shutter-Schütter, Irena Kos Artecontemporanea, Pietrasanta; Overturn, Civica Galleria d’Arte Contemporanea Montevergini, Siracusa, Odd One Out, artloft.berlin.
Auszug Gruppenaustellungen:
Personal Structures, Palazzo Bembo, Collateral Events, 55. Biennale di Venezia, Venice; Pieces, Kwadrat Galerie, Berlin; KIK 5, Fathoms, Kino Internationale Kunst, Berlin; Alptraum, Visual Arts Centre – McClurGallery,Montreal; Art Protects, Yvon Lambert, Paris; Murder, She Said, Anya and Andrew Shiva Gallery at John Jay College, New York

Kuration: Tanya Berlinski.
Mit freundlicher Unterstützung durch Time Equities Inc. und artloft.berlin.

Austellungseröffnung mit Empfang: 15. Juni 2017, 19:00-23:00 Uhr im artloft.berlin

Ausstellungsort: artloft.berlin, Gerichtstraße 23 (Hof 3), 13347 Berlin, Tel.: 030 234 66 063
Ausstellungsbesichtigung: Nach Terminvereinbarung in der Zeit vom 16. Juni – 26. August 2017

Pressekontakt:
Haverbeck PR
Janka Haverbeck
Schröderstr. 6
10115 Berlin
Mobil: +49 (0) 173 207 34 91

Bildnachweis: Blinded by the Night, 2015, Öl auf Leinwand, 140x160 cm (Photo: Eric Tschernow, Berlin), VG-Bild Kunst, Bonn

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IN-BETWEEN BEYOND - GROUP EXHIBITION 30.04.17

IN-BETWEEN BEYOND - Group exhibition with works by Matthew Coleman, Julija Goyd, Kirsten Heuschen, Riku Ikegaya

The work of the Greek philosopher Heraclitus of Ephesus exists only in fragments and even his contemporaries considered his work unfinished, abstruse, and open to manifold interpretations. Nevertheless, his doctrines of "universal flux" (panta rhei) and the "unity of opposites" have influenced a diverse variety of thinkers, including Plato, Goethe, Hegel, and Schopenhauer.

Panta rhei, translated literally from the ancient Greek, means "everything flows."  Over time, the idea of universal flux has been condensed to the following aphorism, attributed to different thinkers at different times: change is the only constant.
Heraclitus' doctrine of the unity of opposites describes the situation in which the existence or identity of an object or idea is dependent on the co-existence of at least two conditions which are opposite to each other. These conditions are however, dependent on each other and presuppose each other, within a field of tension. It follows, for Heraclitus, that opposites are not actually diametrically different, but instead different parts of a whole.

Some works of the artists included in this group exhibition explore, on a conceptual level, the spaces between polarities and the possibility of expressing the ephemeral, transitory moment of ambiguity as polarities shift. In some pieces a result is the seemingly paradoxical, simultaneous expression of opposites. Can objects be in movement and simultaneously still? Is it possible for situations to be both real and imaginary?
Other works experiment with the traces left as supposed boundaries between polarities are traversed. What transpires at the fluid intersection of matter and the immaterial? Does the visible determine what is invisible, or is it the converse?

Across a variety of media including collage-décollage, photography, drawing, and video, the international artists involved in this exhibition present their individual works.  Simultaneously, in this moment of ever-changing moments, and in accordance with the Heraclitian unity of opposites, they constitute a group.

Curator: Nicholas Huffstutter

Co-curator: Daniela Kickel

 

The exhibition will be open to the general public on the night of the opening. Afterwards by appointment only.

Opening: Gallery Weekend Sunday, 30th of April from 4 pm -11pm

Exhibition period: 1st of May till 11th of June
Venue: artloft.berlin, Gerichtstraße 23, 13347 Berlin-Wedding

Artist information:
MATTHEW COLEMAN
JULIJA GOYD
KIRSTEN HEUSCHEN
RIKU IKEGAYA

https://www.facebook.com/ArtLoftBerlin/

Press contact:

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RIKU IKEGAYA - NESTED CHURCHES 19.04.2017

Der japanische Architekt und Künstler Riku Ikegaya zeigt vom 19. April bis zum Ende des Gallery Weekends in der St. Elisabeth-Kirche seine Installation „Nested Churches (Kirche in der Kirche)“. In dieser Arbeit setzt sich Ikegaya mit dem Genius Loci des Kulturortes St. Elisabeth auseinander.

NestedChurches_Model_1000x667Ikegayas Installation besteht aus einer maßstabsgetreuen Reproduktion der Entwurfspläne Karl Friedrich Schinkels zum Bau der berühmten Rosenthaler Vorstadtkirche und transferiert diese als begehbare Architekturskizze ins Innere des Gebäudes. In diesem aus Stahlrohr gefertigten Pavillon vermischt sich die vitale Präsenz der Besucher mit der erhabenen Ruhe der Kirche zu einer besonderen Atmosphäre. Die  Zeit scheint aufgehoben und das Gedächtnis des Raumes wird erfahrbar.

"Kirche in der Kirche" erinnert nicht nur an die ursprüngliche Funktion des sakralen Bauwerks als Versammlungsstätte und Ort der Andacht. Sie erzählt von historischem,   kulturellem und sozialem Wandel. Von Zerstörung, Verfall und Wiederaufbau. Dabei verweist der provisorische Charakter der temporären Gerüstkonstruktion stets auf das Unfertige, den Prozess des Werdens und Vergehens. Somit letztlich auch auf die Zeitlichkeit unseres eigenen Daseins im Angesicht der Ewigkeit.
English Version:

The installation Nested Churches by the Japanese architect and artist Riku Ikegaya is on display from April 19th through the end of Gallery Weekend.  In this work he engages with the Genius Loci of the church and cultural center St. Elizabeth, which was designed by the famous architect Karl Friedrich Schinkel.

 

 Ikegaya's installation consists of a scale model of Schinkel's architectural plans for the Rosentaler Vorstadt Church, which he transfers to the interior of the structure as a walk-in, three-dimensional architectural sketch.  In the resulting pavilion, made of steel pipes generally used in scaffolding, the vital presence of the visitor combines with the sublime serenity of the church to create a unique atmosphere in which time seems suspended, allowing the visitor to contemplate the auratic memory of the space.

 

  This "church in a church" evokes not only the original function of the sacral building as a place of assembly and prayer, but also chronicles historical, cultural, and social change.  The original building, heavily damaged in the Second World War, carries traces of the process of destruction, decay, and reconstruction.  The temporary, provisional character of the pavilion implies "the unfinished" and the cycle of coming into being and fading away.  In this manner Ikegaya hints, perhaps, at the temporality of human existence as juxtaposed with concepts of eternity.

 

Ausstellung/Exhibition: Donnerstag, 20. April bis Montag, 01. Mai 2017, täglich 12.00-19.00 Uhr

Eröffnung/Opening: Mittwoch, 19. April um 18.00 - 21.45 Uhr
Ort/Venue: St.Elisabeth Kirche, Invalidenstr. 3, 10115 Berlin-Mitte

Eintritt frei

Kooperationspartner/Förderer/Partners: Pola Art Foundation Japan, artloft.berlin, Kultur Büro Elisabeth
Weitere Infos/Further Information: www.riku-ikegaya.com.

Pressekontakt/Press contact:

 

Burkhard_Driest

BURKHARD DRIEST & CATHERINE LORENT - QUERELLE 28.04.2016-15.05.2016

Ausstellung - „Ich will den Mord besingen, da ich die Mörder liebe“, lautet einer der radikalsten Sätze des französischen Schriftstellers Jean Genet. Das Spannungsfeld von Gewalt, Kriminalität, Sexualität und psychischen Abgründen, die offenbar auch sein bewegtes Leben prägte, findet in seinem 1947 erschienenen Roman Querelle de Brest (deutsch: Querelle) exemplarischen Ausdruck.

Catherine_LorentBurkhard Driest und Catherine Lorent zeigen in der Ausstellung ihre jeweils ganz eigene Interpretation des Romans und seiner Figuren. Mit performativen und bildnerischen Mitteln erkunden sie die Innenwelten des Matrosen Querelle auf seiner apokalyptischen See(len)reise. Dabei entsteht ein hochenergetisches, visuelles Logbuch als Analogie einer Krise um Identität und Integrität.
Driests erste „Berührung“ mit Querelle findet 1965 während eines Gefängnisaufenthaltes statt. Der Lektüre folgt 1979 eine persönliche Begegnung mit dem Dichter Genet in Paris. 1982 verfilmt er den Roman dann unter der Regie von Rainer Werner Fassbinder.
Bei der Produktion lernt er Andy Warhol kennen, der das Filmplakat gestaltet. Anhand einer Fotoserie, die während des Entwurfsprozesses ensteht, fertigt Driest bereits erste Skizzen, woraus in den nächsten Jahrzehnten immer wieder neue Bilder als Reflexion einer transformierten Wahrnehmung des Ursprungsthemas hervorgehen.
Die bekannte Künstlerin Catherine Lorent, die sich entgegen der gängigen künstlerischen Fragestellung mit der Idee des barocken Gesamtkunstwerkes beschäftigt, erlangte zuletzt internationale Beachtung durch ihre Installation „Relegation“ auf der Biennale di Venezia 2013, wo sie ihr Heimatland Luxemburg vertrat. 2015 - in einer intensiven Phase der Auseinandersetzung mit dem Thema Seefahrten/Seeschlachten - begegnete sie Driest. Daraus entwickelte sich die Idee zum gemeinsamen Projekt Querelle.
Das Ergebnis wird vom 28.April bis 15.Mai 2016 im artloft.berlin zu sehen sein. Gezeigt werden insgesamt 32 Skizzen und Gemälde, sowie der letzte Fassbinder-Film „Querelle“.

Kuratiert wird die Ausstellung von Ludwig Seyfarth. Zur Eröffnung spricht Prof. Dr. Harald Falkenberg, Eva Mattes ließt Auszüge aus Burkhard Driests Biografie. Musikalische Live-Performance von Catherine Lorent.

Datum: Eröffnung: 27. April 2016, 19.00 Uhr
Ausstellungszeitraum: 28. April bis 15. Mai 2016
Öffnungszeiten: täglich 12.00 – 18.00 Uhr
Ort: artloft.berlin, Gerichtstr. 23, 13347 Berlin-Wedding

Andy-Kaufmann

WARHOL & KAUFMAN - FOREVER FRÜHJAHR 2017

AUSSTELLUNG - Forever  - „Der Meister und sein Schüler“. Unter diesem Motto werden im Herbst 2016  Werke der Pop-Art- Ikonen - Andy Warhol und Steve Kaufman im artloft.berlin gezeigt.
Jeder kennt den weltbekannten, 1987 verstorbenen Popart Künstler Andy Warhol, doch sein „künstlerischer Assistent“ Steve Kaufman ist oft nur unter Kunstexperten und -Interessierten bekannt.

Steve Kaufmann, verstorben 2010, hat sich in den letzten Jahren von seinem Vorbild emanzipiert und war anders als der introvertierte Warhol ein Society-Löwe mit engen Bindungen in die Kunst- und Showszene von Hollywood.

Termin: Frühjahr 2017

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